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Sicherheit in sozialen Netzwerken: XING

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Diese Woche berichtet der Medienlotse im WISM-Blog im zweiten Teil der Serie über die Sicherheit in sozialen Netzwerken über die größte deutsche Business-Community XING. Auch wenn es hier vornehmlich darum geht, gefunden zu werden, gilt es doch einige Regeln zu beachten, damit nicht jede Meinungsäußerung gleich bei Google auftaucht.

1. Profileinstellungen anpassen
Übersichtlicher als bei anderen sozialen Netzwerken präsentiert sich bei XING der Zugang zu den Profileinstellungen. Durch Klicks auf Start – Mein Profil und dann im rechten Bereich auf „Profileinstellungen“ gelangen User in den sicherheitsrelevanten Bereich ihrer Darstellung auf XING.

2. Was dürfen Kontakte sehen?

Nicht nur Facebook, sondern auch XING teilt Informationen seiner User mit deren Kontakten. Anders als bei den Amerikanern ist das Vorgehen der Business-Community wenigstens etwas transparenter. In der Infobox „Neues aus meinem Netzwerk“ können Benutzer betrachten, welche Aktivitäten ihre Kontakte auf der Plattform haben, ob es nun neue Gruppenmitgliedschaften, Jobangebote oder eine neue Adresse sind. Bitte bedenken Sie, dass umgekehrt auch all ihre Daten in dieser Box erscheinen, wenn in dem unter Punkt 1 beschriebenen Bereich keine Änderungen vorgenommen wurden.

3. Profil freischalten oder nicht?

Zum Aufbau einer Online-Reputation empfiehlt es sich, Google zu erlauben, dass eigene XING-Profil in den Suchmaschinenergebnissen zu listen. Nicht-Mitglieder bekommen standardmäßig nur eine eingeschränkte Sicht auf Ihr Profil; der aktuelle Arbeitgeber wird beispielsweise nicht angezeigt. Auf Ihrem Profil können Sie die Darstellung wiederum mit einem Klick in den rechten Bereich auf „Profilvorschau anzeigen“ kontrollieren.

4. Geschnatter in Diskussionsgruppen
Ähnlich wie bei Facebook, sind auch bei XING die Aktivitäten in den Gruppen die Achillesferse der Datensicherheit. Wird wie unter Punkt 1 keine Anpassung vorgenommen, erscheint jedes Gruppenposting auch bei XING. Umgehen lässt sich dies nur mit Fantasieprofilen, aber das unterläuft ja gerade den Sinn der Plattform. Unter den knapp neun Millionen XING-Mitglieder sind leider immer auch welche, die durch unbedachte Äußerungen in Gruppen provozieren oder einfach nur nerven. Sie möchten doch nicht Ihre Antwort darauf bei Google lesen, oder?

5. Google ist gierig
Mit dem Klick in den richtigen Kasten (Punkt 1) ist es jedoch leider noch nicht getan. Unter den höflichen XING-Mitgliedern ist es durchaus üblich, in einer Diskussion den Vorredner direkt mit Namen anzusprechen, wenn er die Zitierfähigkeit (und damit die Sichtbarkeit bei Google) eingeschränkt hat. Folge: Zumindest diese Äußerungen sind dann in der Suchmaschine auffindbar und somit auch komplette Gespräche mit Ihrer Beteiligung. Mittlerweile hat es sich in vielen Gruppen jedoch eingebürgert, nur die Anfangsbuchstaben des Namens bei einer Konversation zu nennen. Sollten einige User das noch nicht wissen, können Sie diese in der Diskussion darauf aufmerksam machen, dass Sie eine vollständige Nennung Ihres Namens nicht wünschen.

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