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Braucht Social Media noch Kampagnen?

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Kampagnen und Social Media – das scheint sich auf den ersten Blick zu widersprechen. Hier die kurz- bis im besten Fall allenfalls mittelfristige Denke der PR- und Marketingverantwortlichen, dort der Anspruch, dauerhaft Kommunikation, Beratung und Dialog zu leisten. Bernhard Jodeleit, Autor des gerade erschienenen Buches Social Media Relations (Besprechung folgt in einigen Tagen) und Standortleiter Stuttgart bei fischerAppelt, ruft jetzt in einem Blogpost dazu auf, Kampagnen künftig ohne Kampagnen zu denken.

1. Mehr Authentizität gefragt
Kein Marketer oder PRler ist wirklich davor gefeit: Kaum ist ein neues schickes Tool auf dem Markt, wird es evaluiert, in Präsentationen eingebaut und an den Mann bzw. Kunden gebracht. Dahinter steht die Hoffnung, dass das Gegenüber zumindest dieses eine Mal erkennen wird, wie großartig die postulierten Ideen des Beraters sind und nun wirklich mal richtig viel Geld locker macht. In diesem Durchlauferhitzer geht mitunter aber die Authentizität den Bach runter. Jodeleit schlägt hingegen einen langsameren, aber subtileren und nachhaltigeren Weg zum Ziel vor, den er vor allem auf zwei Arten erreichen will.

2. Agenda Desk und Themenmatrix
Tja, keine Neuerung ohne neue schicke Namen. Hinter dem Agenda Desk verbirgt sich ein Team aus Marketing- und Kommunikationsexperten auf Kunden- und Agenturseite, welches in enger operativer Abstimmung Themen und Botschaften anhand der gesteckten Ziele entwirft und überprüft. Diese werden nun in einer Themenmatrix festgeschrieben, die laut Jodeleit mehr als nur eine verstaubtes Excel-Datei sein soll: „Ein Dokument, das neben den einzelnen Botschaften eine Vielzahl möglicher Output-Kanäle enthält, das genaue Zuständigkeiten und Umsetzungstermine festlegt. Eine Matrix mit Themen, für die Kommunikation Verantwortlichen und Kanälen auf der y-Achse und dem Zeitplan auf der x-Achse.“

3. Auf neuen Wegen im Social Media Marketing?

Social Media steht bereits wenige Jahre nach seinem Durchbruch vor einer entscheidenden Wegmarke. Entweder wird dieses neue Medium ebenso sang- und klanglos in die Marketing-Maschinerie eingereiht wie TV, Radio und Print zuvor. Oder alle Verantwortlichen nutzen die großartigen Chancen, die Social Media bezüglich der intergrierten und cross-medialen Kommunikation bietet. Beiträge wie von Jodeleit oder vergangene Woche im Social Media Club Hamburg machen jedoch Hoffnung, dass zumindest eine Diskussion zwischen Kunden und Dienstleistern in Gang gekommen ist und sich beide Seiten nicht mehr nur einseitig auf das Ziel, sondern auch wieder ein bisschen mehr über den Weg austauschen.

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  1. Pingback: Warum Social Media-Projekte scheitern « Medienlotse

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