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Alter Wein in neuen Schläuchen? Google+

FaceTweet it!

Mit dem Wechsel an der Google-Spitze von Eric Schmidt zu Gründer Larry Page ist das Tech-Unternehmen wieder deutlich aktiver geworden. Anfang der Woche wurde bekannt, dass die Dienste „Health“ und „Power Meter“ eingestellt werden, Mitte der Woche wurde mit „Google+“ der mittlerweile x-te Versuch gestartet, Konkurrent Facebook eins auszuwischen. Der Medienlotse schaut hinter die Verpackung.

Achtung, Baby!
Nach mißglückten Versuchen wie Google Wave und Google Buzz hat der Suchmaschinenriese nicht mehr viele Versuche frei, um die weltweiten User von seiner Social Network-Kompetenz zu überzeugen. Das ist auch dringend nötig, denn während die Verweildauer im Netz sinkt, verbringen immer mehr User ihre Zeit bei Facebook. Und auch bei den Werbeeinnahmen scheinen die Damen und Herren mit ihrem Social Graph eine Goldader gefunden zu haben, die Google gefährlich werden kann.

Was ist nun dran?
Ehrlicherweise kann das niemand mit Sicherheit beantworten. Gestern nacht kamen nur einige Superuser in den Genuss von Einladungen, heute scheinen sich die Drehkreuze schon ein wenig schneller zu bewegen, schreibt netzwertig.com. Im Prinzip setzt das neue Google-Netzwerk auf Gedanken auf, die Paul Adams vom UX-Team bereits im vergangenen Jahr vorstellte. Demnach interagieren User in verschieden Gruppen (Familie, Arbeit, Freunde, Hobby) und trachten danach, auch ihre Kontakte dergestalt zu sortieren. Frei nach dem Motto: Tagsüber die Kollegen, abends die Freunde.

Was wollen die User wirklich?
Zufällig passend zum Start von Google+ tagte auch der Social Media Club Hamburg zum Thema „Sharing goes Mobile“. Dennoch wurde schnell über Googles neuesten Coup gesprochen und u.a. bemängelt, dass die Facebook-Timeline immer mehr zu einem Bauchladen verkomme, wenn Apps und Firmen munter Gewinnspiele und Wettbewerbe posten. Die von Google mit großem Brimborium forcierte Einteilung der Kontakte in Circles ist auch schon heute möglich: Geschäftliches wird bei XING und Linkedin erledigt, Privates tummelt sich eher bei Facebook. Spannend wird sein, inwieweit sich Google+ auch für Firmen öffnet. Hier hat Facebook mit seinen Fanpages bereits einen großen Vorsprung.

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