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Kickern / Krökeln goes digital

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Sport wird digital – aber nicht nur im TV. Die Digitalschmiede SinnerSchrader aus Hamburgs hatte sich zur hauseigenen Next11-Konferenz etwas ganz Besonderes vorgenommen: Herauskam der digitale Kickertisch, den der Medienlotse im Westend Ottensen exklusiv testen durfte. Mittlerweile sind sogar schon die LA Times, das Wired-Magazine und die MoPo auf den „DigitalFoosball“ aufmerksam geworden.

Zunächst sah es für den Medienlotsen im schweren Auswärtsspiel bei SinnerSchrader gegen Steffen Stäuber (li.) noch ganz gut aus...

Wie funktionierts?
Bevor das heiße Match am
Krökeltisch (so nennen Hannoveraner das Szenekneipengadget auch gerne) startet, geben die wahlweise bis zu vier Kontrahenten an einem iPad ihre Twitternamen an. Gleich danach kann es schon losgehen und Lichtschranken sorgen dafür, dass Tore gleich an die freidownloadbare SinnerSchrader-App gepostet werden. Mittels einer fußballtypischen Anzeigetafel sind die Spieler also immer auf dem neuesten Stand. Wer zuerst sechs Tore erreicht, gewinnt das Spiel, die Ergebnisse werden dann sofort in die hauseigene Liga gepostet.

Open Source
Findige Wirte in Studentenstädten und anderen Hotspots können frohlocken, denn App und Software sind OpenSource. Darüber hinaus stehen auch detaillierte HowTos zum Download bereit, die bei der Umrüstung der Kicktertische helfen. „Wir wollten mit dem Projekt vorallem dem Open Source-Gedanken Rechnung tragen“, sagt Steffen Stäuber von Innovation Lab, welches den Bau mit vorangetrieben hatte. Eine Woche lang hatten sich die Entwickler teilweise bis spät in die Nacht mit herkömmlichem Werkzeug bemüht, dass digitale Update des Kröklers überhaupt möglich zu machen.

Fazit
Als Sportbegeisterter bin ich von diesem Projekt natürlich vollkommen überzeugt. Auch der Historiker in mir frohlockt ob der statistischen Möglichkeiten. Endlich gibt es keine Ausreden mehr, beim DigitalFoosball liegt nun endlich alles Schwarz auf Weiß vor. Bleibt zu hoffen, dass die Umrüstung auch für kleinere Teams und weniger bedarfte Handwerker zu schaffen ist. Freuen können sich schon mal die Hersteller von Kickertischen, denn demnächst soll sogar eine Hamburger Agentur-Liga ins Leben gerufen werden.

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