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Mach das Web zu einem schlauen Ort – Blogparade

FaceTweet it!

Na, wenn das kein Motto für den Medienlotsen ist. Genau aus diesem Grunde wurde im Februar 2010 nämlich dieses Blog ins Leben gerufen. Suchende bekommen hier Antworten zu Themen wie Social Media, Mediennutzung und Aufbau einer Onlinereputation, Firmen finden hier zudem viele Anregungen zu Do’s und Dont’s im Umgang mit sozialen Netzwerk. Die Karrierebibel hat jetzt zu einer Blogparade zum Thema „Mach das Web zu einem schlauen Ort“ aufgerufen. Mitmachen kann jedes Blog: „Suchen Sie sich die zehn (oder mehr) seltensten Fragen, mit denen Menschen zu Ihrem Blog finden – und beantworten Sie diese. Ob ausführlich, kompetent, humorvoll oder ironisch ist letztlich egal. Hauptsache unterhaltsam. Machen Sie Ihre Webseite zu einem Ort, an dem noch offene Fragen endlich beantwortet werden“, heißt es im Aufruf. Der Medienlotse hat sich einfach mal seiner Topsuchbegriffe bedient, mit denen User auf diese Seite kommen. Los geht’s:

1. E-Postbrief
Nach wie vor scheinen E-Postbrief oder auch die De-Mail die Menschen zu faszinieren. Dahinter verbirgt sich die Zusicherung von Anbietern wie der Deutschen Post oder dem Konsortium um GMX und Telekom, künftig rechtsverbinblich per Mail kommunizieren zu können. Firmen können so Dokumente mit Behörden austauschen oder Privatnutzer Bewerbungen verschicken. Bei der Post soll der Service kostenpflichtig sein, die Konkurrenz schweigt sich zu den Nutzungsbedingungen bisher noch aus. Der Medienlotse empfiehlt allerdings, mit einer Registrierung zu warten. Noch ist unklar, ob die Dienste wirklich in der Kommunikation mit Ämtern benötigt werden, auch gibt es Datenschutzbedenken. Mehr…

2. Social Media Policy
Firmen, die in sozialen Netzwerken aktiv sein wollen, sollten sich vor dem Start Gedanken über eine sogenannte Social Media Policy machen. Darin wird u.a. festgelegt, über welche Themen bei Facebook geschrieben oder getwittert wird. Auch kann festgehalten werden, welche Abteilungen sich äußern. Gemeinhin wird eine Social Media Policy aber auch als Leitfaden für MitarbeiterInnen verstanden, die von der Thematik noch wenig oder keine Ahnung haben. Mittlerweile stellen immer mehr Firmen ihre Social Media Policy ins Netz und unterstreichen damit den Austausch und Mitmachgedanken des Internets. Beispiele gibt es hier.

3. Social Media Unternehmen
Hinter diesem Suchbegriff verbirgt sich wohl das Interesse, welche Firmen überhaupt in Deutschland aktiv sind. Eine konkrete Übersicht ist freilich schwer zu erstellen. An vorderster Stelle stehen natürlich große Firmen wie Daimler mit seinem erfolgreichen Blog, aber auch kleine und mittelständische Firmen erschließen sich nach und nach das Thema. Das hängt übrigens nicht immer nur von den finanziellen Ressourcen ab. Eine Firma kann nur dann erfolgreich im sozialen Mitmachnetz aktiv sein, wenn die Geschäftsführung voll und ganz von der Relevanz überzeugt und die Aufgabe nicht beim Praktikanten abgeladen ist. Mehr…

4. Location Based Games
Seitdem Smartphones dank GPS wissen, wo sich ihre Nutzer aufhalten, ist die Zahl der sogenannten Lokalisierungsdienste sprunghaft angestiegen. Dahinter verbergen sich mannigfaltige Anwendungen. Mittlerweile kommt auch der spielerische Charakter nicht zu kurz. Während eine kleine Gemeinde auf das sogenannte Geocaching schwört (Spieler werden mit Hilfe ihres Mobiltelefons zu Koordinationen gelotst, wo sie dann nach einem Gegenstand suchen müssen, der Hinweise auf den nächsten Spielort enthält – Schnitzeljagd 2.0), können mittlerweile auch Brettspielklassiker wie „Scotland Yard jagt Mister X“ in der freien Wildbahn gespielt werden. Mehr…

5. Zukunft der sozialen Netzwerke
Tja, wer würde nicht gerne das nächste Facebook erfinden? Einige Experten unken bereits, dass das weltgrößte soziale Netzwerk bald seine Vormachtstellung verlieren (u.a. wegen der undurchsichtigen Datenschutzpolitik) und ein ähnliches Schicksal wie vormals gehypte Communities wie Second Life oder MySpace erleiden wird. Interessanterweise machte sich Google in diesem Jahr besonders intensive Gedanken um die Zukunft solcher Netzwerke. Der Suchmaschinengigant hat trotz mehrerer Versuche (Google Wave, Google Buzz) noch keinen richtigen Weg gefunden, um Facebook von der Spitzenposition zu verdrängen. Gerade deshalb sind die Gedanken von Paul Adams aus dem Google UX-Team so spannend zu lesen. Hier geht es weiter…

6. Paid Content Journalismus
Verleger jammern, Blogger handeln – so oder ganz ähnlich könnten die Diskussionen des Jahres 2010 zusammengefasst werden. Während Springer-Chef Döpfner gerne vom Geburtsfehler des Internets spricht – und damit die Kostenfreiheit meint – müssen sich andere (Konstantin Neven Dumont) mit Vorwürfen herumplagen, dass sie unter falschen Namen Diskussionen in Blogs losgetreten hätten. Tatsache ist jedoch, dass immer weniger Zeitungen verkauft werden und die Werbeerlöse im Online-Sektor die Print-Verluste bei weitem noch nicht auffangen. Auch Blogger leiden hierzulande unter Schwierigkeiten, ihre teilweise ambitionierten Projekte zu finanzieren. Dienste wie Flattr sind ein erster Versuch, hier Abhilfe zu schaffen. Wie das funktioniert, wird hier erklärt. Auch Crowdsourcing kann ein Ansatz sein, um Artikel zu generieren.

7. Augmented Reality
Augmented Reality oder erweitere Realität steckt noch in den Kinderschuhen. Zur Jahresmitte sah es so aus, als drängten immer mehr Anwendungen auf den Markt, die Daten aus der Realität (Gebäudeansichten) mit digitalen Daten (bsp. historische Fakten zum Kölner Dom) verknüpfen. Wenn sich hierzulande der Rauch rund um die Diskussionen über Google Street View erst einmal verzogen hat, könnten beispielsweise Online-Stadtführer entstehen oder Tourismusregionen per App ihre Highlights auch bei einem Stadtbummel platzieren und vermarkten. Zudem nutzen Wissenschaftler die Daten von Verkehrsteilnehmern, um beispielsweise die Schaltung von Ampelanlagen zu optimieren – auch das ist eine Form von Augmented Reality. Mehr zum Thema…

8. Burlington WM-Socken
Der Sockenhersteller Burlington hatte zur Fußball-WM eine eigene Kollektion auf den Markt gebracht und recht offensiv beworben. Der Medienlotse hatte das Glück, zu den ersten Besuchern der eigens eingerichteten Webseite zu gehören und die Kinderkrankheiten aus nächste Nähe zu erleben. Während es zwar den TV-Spot zu sehen gab und die einzelnen Socken auch mit ihrem Facebook-Profil verlinkt waren, gab es weit und breit keine Möglichkeit, die Fußwärmer auch online zu bestellen. Immerhin stellten sich die Macher hier im Blog der Kritik und behoben die Nachlässigkeiten, sodass am Ende alles tiptop funktionierte. Nachzulesen gibt es die Story „Burlington: E-Commerce für Dummies“ hier.

9. Betahaus Hamburg
Das Betahaus Hamburg – gelegen zwischen Schanzenviertel und St. Pauli – ist ein sogenannter Co-Working-Space. Hier buchen sich vorallem Freie (und auch Projektteams) ein, denen das einsame Arbeiten am heimischen PC zu langweilig ist. Im Betahaus treffen sie auch Gleichgesinnte, oftmals ergeben sich daraus interessante Synergieeffekte. Dennoch geht es nicht wie im Taubenschlag zu und auch Neulinge bekommen gerne und immer eine Einführung in das Pricingmodell und Grundgedanken des Betahauses. Die Hamburger Macherinnen und Macher sind sehr aktiv und warten regelmässig mit interessanten Veranstaltungen auf, die auch offen für Nichtnutzer sind. Weitere Infos gibt es hier

10. Medienlotse
Gestartet auf Platz Vier bei Google, habe ich es mittlerweile auf die Topposition geschafft. Der Dank dafür gebührt aber auch den Leserinnen und Lesern, die im Blog fleißig mitdiskutieren oder bei Twitter und Facebook auf meine neuesten Gedanken aufmerksam machen. Dafür von meiner Seite ein großes Dankeschön!

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