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Social Commerce zum Greifen nah

FaceTweet it!

Sie sind Mitglied bei XING? Dann haben Sie sicherlich auch schon einmal etwas von dessen Gründer, Lars Hinrichs, gehört. Der sorgte vor einigen Monaten für Aufregung, weil er mit einem einzigen Tweet, in dem er ankündigte, jetzt den „Start-Up-Inkubator“ HackFwD zu pushen, das Netz zum vibrieren brachte. Der Medienlotse hat sich eines der Projekte, loved.by, einmal näher angeschaut. Dahinter verbirgt sich zunächst nichts anderes als eine mögliche Killer-Applikation für den Social Commerce.

Gute Freunde kann niemand trennen
Freundschaften sind im Social Web die Währung überhaupt. Ob nun Facebook, XING oder Twitter: überall gilt es, Gleichgesinnte um sich zu scharen (und zu halten). Gemäß der Netzwerktheorie geht die Öffentlichkeit mittlerweile davon aus, dass der- oder diejenige, die über viele Kontakte verfügt, entsprechend wichtig, ergo ein Knotenpunkt oder Super-Hub im Netz sein muss. Diese Personen sind auch für Firmen interessant. Mittlerweile lassen sich einige Promi-Sternchen aus den USA, die bei Twitter über in die hundertausende oder Milllionen gehende Follower (Fans) verfügen, ihre Statusupdates von Firmen bezahlen. Ganz soweit ist es in Deutschland allerdings noch nicht, doch loved.by setzt genau hier an und treibt damit das Empfehlungsmarketing auf die Spitze.

Empfehlungen lohnen sich
User können über loved.by ihre Einkäufe (Fashion, Technik, Musik etc.) in ihre sozialen Netzwerke (Twitter, Facebook u.a.) pumpen. Das klingt per se noch nicht spektakulär, doch der Clou daran ist, dass loved.by etwaig folgende Einkäufe wie in einem Affiliatenetzwerk mit ca. 15 Prozent rückvergütet. Mehr als 10.000 Online-Shops, darunter Dickschiffe wie Amazon oder Musicload, sollen bereits angeschlossen sein. Das klingt attraktiv, birgt jedoch auch Gefahren. Nämlich dann, wenn die User anfangen, die Empfehlungen nur aufgrund des monetären Anreizes aussprechen. In Zeiten der Online Reputation und des Agierens unter Klarnamen werden sich die User allerdings überlegen müssen, ob sie sich dadurch nicht selbst schaden.

Social Commerce als heiliger Gral
Mit loved.by kann wahr werden, wovon Marketers in den vergangenen Jahren immer geträumt haben: Social Commerce. Gelingt es Marken oder Produkten erst einmal, in die individuellen Netzwerke der potenziellen Käufer „einzudringen“, können durch die Aufschaukelungseffekte des Internes Responseraten und Umsätze erreicht werden, von denen Massenmailings und TV-Spots nur träumen können. Auch wenn loved.by schon ein erster recht guter Wurf Richtung Social Commerce ist, sind die Hamburger nicht konkurrenzlos. Das Lokalisierungsnetzwerk Foursquare arbeitet bereits daran, aufgrund der Empfehlungen von Freunden vorausszusagen, welche Orte den User beim Besuch in einer fremden Stadt gefallen könnten. Bis zum Social Commerce ist es dann nur noch ein kleiner Schritt.

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