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Alpha, Gamma – Betahaus Hamburg!

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Es ist schon von Vorteil, in einer großen Stadt wie Hamburg zu leben. Die kreative Szene ist lebendig und scheint sich alle paar Wochen zu häuten. Wer wie der Medienlotse in St. Pauli wohnt, kann fast vom eigenen Arbeitszimmer aus beobachten, was sich in der Umgebung an interessanten Dingen ereignet. In der Lerchenstraße an der Schiller-Oper hat jetzt beispielsweise das Betahaus, ein Spin-Off aus Berlin, eröffnet. Die MacherInnen haben sich dem sogenannten Co-Working verschrieben. Dahinter verbirgt sich eine neue Arbeitsform, bei der Freelancer, Startups und Kreative in einem Raum an ihren jeweiligen Projekten arbeiten und sich im besten Fall aus der physischen Nähe neue Projekte entwickeln.

Noch ein Co-Working-Space?
Ähnlich wie das Werkheim in Altona-Ottensen bietet nun auch das Betahaus Tagesarbeitsplätze an. In St. Pauli können 44 Kreative gleichzeitig an ihren Projekten arbeiten oder beim Tässchen Kaffee neue Ideen spinnen. Selbstverständlich sind die Räume mit WLAN, Drucker und weiterem Office-Pipapo ausgerichtet. Mich erinnert das ein bißchen an die langen Stunden in der Uni-Bibliothek, nur das es dort ruhiger zugegangen sein dürfte. Wer hingegen absolute Ruhe braucht, kann sich im Betahaus auch in einen Konferenzraum einbuchen. Wer nun Lust auf einen Besuch bekommen hat, kann jeden Montag um 17 Uhr und Donnerstags um 11 Uhr an einer Führung teilnehmen (und sicherlich auch sonst immer vorbeikommen).

Flickr-Bild vom Betahaus Hamburg

Flickr-Bild vom Betahaus Hamburg

Marketing und Wissensvermittlung gehen Hand in Hand
Selbstverständlich konnte der Medienlotse die Start-Vorbereitungen des Betahauses nicht nur beim allabendlichen passeggiata durch die Schanze, sondern auch bequem im Netz verfolgen (Facebook, Twitter, Flickr). So werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Interessierte werden aufmerksam, besuchen das Betahaus und tragen die frohe Kunde – wie etwa durch diesen Blog – in die weite Welt. Doch damit nicht genug: Das Betahaus ist Anfang August auch Gastgeber für die „Good School„, die sich der neuen Kommunikation verschrieben hat und neben einer Feierabendschule auch Technik-Experimente mit Gadgets veranstaltet. Durch externe Partner erwirbt sich der Co-Working-Space also zusätzliche Bekanntheit.

Warum Co-Working in der kreativen Gesellschaft Sinn macht

So lange es Arbeitgeber immer noch nicht hinbekommen, Arbeitsbedingungen und -umgebung gemäß den Ansprüchen der digitalen Generation zu gestalten, werden Co-Working-Spaces weiter boomen und das kreative Potenzial wie die Motten das Licht anziehen. Freelancer werden wissen, wie ermüdend es ist, sich tagein, tagaus daheim vor den Rechner zu hocken und die Auftragsarbeiten abzuwickeln. Durch den Zusammenschluss mit anderen Freigeistern können neue Projekte entstehen (ganz im Sinne der derzeit viel beschworenen Bürgergesellschaft) und zur Freude der Kapitalisten macht die Arbeit nach der kreativen Auszeit (?) dann auch wieder mehr Spaß…

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7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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