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Location based Games im Trend

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Ab und zu kann der TV-Genuss doch noch ein wenig bilden: Während der Neukonfiguration seines Laptops erfuhr der Medienlotse auf n-tv vom neuesten Trend: Gamesload hat den Brettspiel-Klassiker „Jagd auf Mister X“ jetzt als sogenanntes „location based game“ (LBS) für das iPhone als „Mister X Mobile“ heraus. Der Medienlotse analyisiert.

1. So funktioniert „Mister X Mobile“
Voraussetzung für die Teilnahme ist ein GPS-fähiges Handy. Das funktioniert mit den Geräten von Mitentwickler Telekom, aber auch mit dem iPhone und Nokia-Geräten. Dank der Positionsbestimmung von mindestens drei GPS-Satelliten kann der Standort der Teilnehmenden genau lokalisiert werden und die Jagd geht los. Besonderer Clou: Die Hatz spielt sich in realer Umgebung ab und ist vom herkömmlichen Brettspiel gelöst. Alle zwei Minuten leuchtet dann kurz die Position von Mister X auf den Handys seiner Jäger auf, die ihrerseits die Flucht durch Gadgets wie Tarnkappen (Häscher werden kurz unsichtbar) oder Magneten (Karte von Mister X wird auf den Kopf gestellt) verlangsamen können. Während der Einführungsphase (Dauer unbekannt) ist das Spiel kostenlos bei iTunes erhältlich.

Screenshot aus dem Apple iTunes Store

Screenshot aus dem Apple iTunes Store

2. Trend: Spiele werden in die Realität übertragen
Gut möglich, dass bald mehrere Anbieter diesem Trend folgen und Spiele vom PC in die Realität übertragen. Die begeisterten Reaktionen auf das Projekt der Uni Bon mit den Telekom Laboratories versprechen bereits viel Potenzial. Schon in naher Zukunft dürften die bleichen, ausgemergelten Gesichter der Dauer-Zocker der Vergangenheit angehören und die von Pizzaschachteln und Essenresten übersäten Nerd-Buden verwaisen. Location based games wie Mister X Mobile werden zunächst als urbanes Phänomen wahrgenommen.

3. Immense Marketing-Potenziale
Durch den Spielcharakter und den Zusammenschluss mit mehreren Mitspielern können Marken wie „Mister X“ von Ravensburger plötzlich hautnah erlebbar werden. Auch andere Branchen können den Lokalisierungstrend in dieser Richtung für sich nutzen und über das bloße Anbieten von Gutscheinen fürs Check-In (bsp. über Foursquare) hinaus emotionalisieren. Rosige Zeiten also für Kreative und Gamesentwickler. Vielleicht sehen wir schon bald junge Frauen in Stöckelschuhen durch den Hamburger Hafen robben, in der einen Hand das Handy, in der anderen die gebrandete Jute-Tasche, auf der Suche nach dem Container mit der neuesten Mode…

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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