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Einstein und die Medienkompetenz

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Um Albert Einstein ranken sich viele Anekdoten und Geschichten. In der Karrierebibel stand gestern zu lesen, wie sich der Nobelpreisträger eines Tages mit einem Journalisten traf und dieser ihm am Ende des Gespräches nach der Telefonnummer fragte. Einstein stand wortlos auf, ging zur nächsten Telefonzelle, nahm sich ein Telefonbuch und suchte dort seine Nummer heraus. Nach einer erstaunten Rückfrage, ob Einstein denn seine eigene Nummer nicht wüsste, antwortete der Physiker: „Der Kopf ist zum Denken, nicht zum Merken“.

1. Wissen wo es steht
Leider nutzt Karriere-Evangelist Jochen Mai diese Geschichte, um Parallelen zur aktuellen Internetnutzung zu ziehen. Immer mehr Wissen findet sich im weltweiten Web und ist per Knopfdruck konsumierbar. Wer aber nicht weiß, wie diese Inhalte entstehen und wie sie ins Netz gelangen, so Mai, verliert wichtige kulturelle Kompetenzen. Ähnliche Argumente mögen schon beim Entstehen des Buchdrucks, Telefons und des Radios vorgebracht worden sein, wichtig ist für die User letztlich nur zu wissen, welche Inhalte wo gefunden werden können.

2. Medienkompetenz, Medienkompetenz, Medienkompetenz!
Schon Einstein hatte perfekt internalisiert, wie er das Medium „Telefonbuch“ für seine Zwecke nutzen konnte. Er war nicht dumm, weil er seine Nummer nicht wusste, sondern clever, da er im Handumdrehen a) eine Telefonzelle in der Nähe fand, in der b) ein Telefonbuch auslag und er c) seine Nummer finden konnte. Mai hat recht, wenn er darauf hinweist, dass ein stumpfer, passiver Konsum des Mediums Internet nicht der richtige Weg ist. Clevere User bewegen sich mittlerweile ähnlich gewandt durchs Internet, wie Einstein über die Straße – zur Information!

3. Neugierig sein, mitmachen, ausprobieren!
Dennoch hat sich die zu erlernende Medienkompetenz seit Einsteins Tagen massiv gewandelt. Galt es früher noch als ausreichend, zu wissen, wo die von Experten wie Journalisten zusammengetragenen Informationen lagen, ist es heute für jedermann und jederfrau möglich, Inhalte eigenständig zu produzieren (durch Blogs, You Tube, Twitter). Das Internet hat die Mitmachschwelle extrem niedrig gelegt, fordert dafür jedoch ein Mindestmaß an technischem Wissen (Suchmaschinenoptimierung, Videoschnitt oder Photoshop).

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