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Social Media und Marketing

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Das letzte Treffen des Social Media Club Hamburg vor der Sommerpause bis September stand ganz im Zeichen des Spannungsverhältnisses von Social Media und Marketing. Knapp 90 Interessierte diskutierten in den Räumen von Proximity trotz des warmen Wetters und der Fußballkonkurrenz angeregt über das Thema. Der Medienlotse war dabei.

Social Media ist Marketing / Social Media ist mehr als Marketing
Mit diesen beiden Thesen begann Christian Egli von Inpromo seinen Impulsvortrag (hier zur Ansicht )und stieß damit sofort zum Kern der Frage vor. Noch immer herrscht vor allem auf der Unternehmensseite die Ansicht vor, dass Social Media ein weiterer Marketing-Channel sei. Schnell wurde aber in der Diskussion klar – an der sich auch Vertreter von IBM und Unilever beteiligten – dass das Potenzial von Social Media jedoch ungleich größer ist und neben der Imageverbesserung und Neukundengewinnung auch echter Service und Dialog mit Kunden und Fans als Output möglich sind.

Firmen betrachten Social Media weiterhin skeptisch
Die anwesenden Firmenvertreter machten schnell klar, wo ihnen der Schuh drückt: Erstens verfügt Social Media noch nicht über Instrumente, die eine vergleichbare Reichweitenmessung gegenüber anderen Kanälen ermöglichen. Dann fällt es schwer, die Kosten gegenüber dem Controlling zu verantworten, wenn der (auf jeden Fall eintretende) Mehrwert jedoch schwammig bleibt. Zweitens verfügen Unternehmen häufig genug über zu wenig Inhouse-Expertise, um das Thema Social Media begreifen und betreiben zu können. Oftmals gibt es Vorbehalte in Vertrieb und Geschäftsführung, die das Thema dann bei den Azubis oder im Marketing abladen.

„Wir brauchen mehr Cases“
Deutlich wurde, dass nun vielleicht der Zeitpunkt gekommen ist, ein wenig den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Mit der Zahlenmanie, die mittlerweile auch auf Social Media übertragen wird (Stichtwort: Messung des Return on Invest), ist die Gefahr groß, dieses interessante Medium „ähnlich wie TV, Print und Werbung zu verhunzen“, wie es ein Teilnehmer funktionierte. Und die Firmen? Bei ihnen ist es wie mit den Rauchern, die aufhören wollen. Die einen schaffen es von heute auf morgen (in die Social Media-Welt), die anderen brauchen Nikotinpflaster (Agenturen und Dienstleister) und die nächsten einen Meditationskurs (Schulung eigener Mitarbeiter und Aufbau von Inhouse-Kompetenz). „Auf jeden Fall brauchen wir mehr Cases, damit wir mehr Kunden überzeugen können“, appellierte eine Teilnehmerin gegen Ende der gelungenen Veranstaltung.

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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  2. Pingback: Braucht Social Media noch Kampagnen? « Medienlotse

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