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Foursquare, Gowalla, Brightkite und Co – was ist das eigentlich?

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Diese Woche drehte sich im WISM-Blog und beim Medienlotsen alles um das Hype-Thema Lokalisierungsdienste. Erst gestern hatte Google mit „Places“ einen Angriff auf die Gelben Seiten gestartet.

Lokalisierungsdienste wie Gowalla, Brightkite, Foursquare und Glympse sind zurzeit in aller Munde und scheinen das Megathema im Jahre 2010 zu werden. Doch noch immer fragen viele Entscheider, was sich eigentlich dahinter verbirgt und wie die Angebote zum Unternehmenserfolg beitragen können. Gemein haben alle Lokalisierungsdienste, dass sie die Standorte ihrer User auf Karten aggregieren und teilweise mit Daten zur angezeigten Lokalität kombinieren. Checkin Mania zeigt, wie so etwas aussehen kann. Firmen können diese Dienste für sich nutzbar machen und durch eine frühe Teilnahme ihre Internetaffinität und Zukunftsgewandheit demonstrieren. Damit die Lokalisierungsdienste auch schnell Nutzen bringen, hier einige Tipps:

1. Daten auffrischen
Egal ob Handwerk, KMU, Großkonzern oder das Restaurant um die Ecke: die Teilnahme an Lokalisierungsdiensten lohnt sich für Unternehmungen aller Art. Melden Sie sich zunächst bei allen bekannten Netzwerken an und hinterlegen dann Ihre Daten. Mit etwas Glück haben das schon Fans ihrer Marke oder ihrer Firma erledigt, doch es empfiehlt sich, die Daten zu überprüfen und bei allen Diensten zu synchronisieren. Außerdem ist wichtig, zwischen den Diensten eine Vernetzung herzustellen. So holen sie nicht nur die Lokalisierungsfans eines Netzwerkes ab, sondern alle „Check-In“ (so heißt die mobile Information innerhalb eines Dienstes für einen bestimmten Ort) –Fans.

2. Kreativität freien Lauf lassen
Besonders sinnvoll ist, die Check-Ins mit Belohnungen zu versüßen. Foursquare beispielsweise vergibt an seine User Embleme, wenn sie an zehn verschiedenen Locations eingecheckt haben. Cafes könnten unter anderem zeitlich begrenzte Promoaktionen über die Lokalisierungsdienste bekannt machen (Trink 2, Bezahl 1) oder den User mit den meisten Besuchen am Ende des Monats mit einer Überraschung beglücken. Hüten Sie sich aber auch hier vor Schnellschüssen wie billig aussehende Werbeanzeigen oder Lockangebote. Dies zerstört bereits kurzfristig ihre Reputation!

3. Potenzial erkennen
Noch nicht überzeugt? Vor wenigen Jahren galten Menschen, die nicht zu Hause telefonisch erreichbar waren, als „nicht da“. Und schon jetzt liefern sich die führenden Social-Media-Angebote wie Google, Facebook und Twitter ein Wettrennen darum, wer den attraktivsten und am einfachsten zu bedienenden Lokalisierungsdienst bereit stellt.
Durch das Handy hat sich das mittlerweile gravierend geändert und auch die Lokalisierungsdienste haben das Zeug, unsere Kommunikation ordentlich durcheinanderzuwirbeln. Künftig braucht sich niemand mehr verabreden, Menschen werden dann einfach auf ihrem Display nachschauen, ob Freunde in der Nähe sind und ebenfalls das Konzert besuchen oder in der Strandbar sind. Findige Firmen können schon jetzt den Point of Sale völlig neu definieren und mit weiteren Emotionen aufladen.

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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