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Was ist Facebook?

Seit dieser Woche kooperiert der Medienlotse mit dem Blog „Was ist Social Media“. Zunächst einmal in der Woche werde ich zusammen mit dem Redaktionsteam Social-Media-Themen insbesondere für Entscheider, Unternehmer und leitende Angestellte aus dem b2b-Bereich lesefreundlich aufbereiten. In meinem ersten Post drehte sich alles um das weltgrößte soziale Netzwerk Facebook:

Mehr als 400 Millionen Nutzer weltweit, davon knapp zehn Millionen in Deutschland – Facebook ist die zurzeit mächtigste Vernetzungsmaschine der Online-Welt. Clevere Firmen und Unternehmen nutzen bereits jetzt die Möglichkeiten, die sich durch die neue Form der Kommunikation bieten.

1. Meinungen, Videos, Fotos – na und?

Das Herzstück von Facebook ist die Möglichkeit, online mit Freunden und Bekannten die neuesten Fotos, Videos oder eben Meinungen auszutauschen. Nun kann eingewendet werden, dass Privatgespräche noch nicht unbedingt eine wirtschaftliche Relevanz entwickeln, doch schon immer war in der Geschichte der Menschheit das gesendete oder angeschaute Bild mächtiger als das gesprochene. Genau hier können Marken, Produkte und Firmen bei Facebook ansetzen und ihr Marketing auf den aktuellen Stand bringen. Schon ein Bild oder Video kann ausreichen, um umfangreiche Prozesse (virales Marketing oder Talkabout-Effekte) in Gang setzen, die den Absatz steigern, Produktinnovationen bringen oder mit nur einem Klick neue Käuferschichten erschließen – sowohl b2b als auch b2c

2. Lass die anderen doch reden?!?

Facebook (und auch das Internet ganz allgemein) funktioniert auch wie eine verschworene Clique, die sich eben gerade über die abwesenden Personen unterhält. Übersetzt bedeutet dies: Egal, ob Sie im Internet als Firma aktiv sind, über Ihre Produkte oder Dienstleistungen wird schon lange gesprochen. Vorrausschauende Firmenlenker haben schon jetzt eigene Firmenpräsenzen in den einschlägigen sozialen Netzwerken (Twitter, XING, Linkedin etc.) etabliert, um a) dem Identitätsklau vorzeubeugen (nichts wäre schlimmer, als wenn ein Scherzbold unter ihrem Namen schreibt) und b) einen leicht zu erinnernden Anlaufpunkt für all diejenigen zu schaffen, die sich über Ihr Unternehmen austauschen wollen.

3. Heute ist nicht Murmeltiertag

Erzählen Sie auch jeder Person, die Sie im Laufe eines Tages treffen, die gleiche Geschichte? Nein? Dann haben Sie die wichtigste Aufgabe in der Internetkommunikation (oder: Social Media) bereits verinnerlicht. Nichts wäre tödlicher und langweiliger für die Unternehmensreputation, tagein, tagaus auf allen Kanälen (Twitter, XING etc.) die selbe Botschaft zu senden, wohlmöglich noch eine gekürzte und neu zusammengemanschte Pressemitteilung. Das Internet funktioniert anders, eher wie ein potenzieller Liebhaber, der große Interesse und immer neue Unterhaltung verlangt, um seine kostbare Aufmerksamkeit vielleicht den um seine/ ihre Gunst Werbenden entgegenzubringen.

4. Clevere Ideen sind kostenlos

Noch viel mehr als andere Lebensbereiche belohnt das Internet clevere und kreative Ideen. Dabei müssen diese nicht unbedingt einmal besonders viel kosten, denn teilweise helfen die Facebook-Nutzer dabei mit, neue Slogans oder Kampagnen zu erfinden, Videospots für ein Kultprodukt zu drehen oder neue Azubis für den Handwerksbetrieb in der Nähe zu finden.

5. Nicht mit dem Finger auf andere zeigen!

Bisher war im Marketing die oberste Devise, Zielgruppen zu identifizieren, entsprechende Kampagnen für diese zu entwickeln und den Return on Invest zu ermitteln. Wer aber bei Facebook ähnlich technokratisch agiert, wird auf die Nase fallen, denn soziale Netzwerke haben ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten. Nutzer mögen es nicht, wenn plump ihre Daten, Mailadressen oder persönlichen Vorlieben abgefragt werden, damit der nächste E-Mail-Newsletter wieder Tausend neue Adressaten hat. Viel sinnvoller und nachhaltiger ist, sich das Social Web als Honigtopf vorzustellen. Der zielt nicht, sondern duftet.

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