Von den „Mad Men“ lernen

July 29, 2011  |  Blog, Marketingtrends  |  3 comments

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Die erfolgreiche US-Serie „Mad Men“ ist nicht nur im Fashionbereich zum Trendsetter geworden. Immer mehr Unternehmen und Freelancer nehmen sich die Verkaufsskills vom Protagonisten der Serie, Werbefachmann Don Draper, zum Vorbild. Wie das funktioniert, erklärte Jörn Hendrik Ast vom „fluidnetwork“ im Hamburger betahaus. Der Medienlotse war dabei, als es um Tipps und Tricks aus den Bereichen Vertrieb, Personal und Geschäftsführung ging.

Kommt aus den 60ern, könnte jedoch auch heute noch gut verkaufen: Mad Man Don Draper

Gute Vorbereitung ist alles
Schon im Vorfeld der Veranstaltung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich in einer Facebook-Gruppe zum Thema zu informieren. Ausschnitte aus „Mad Men“ machten schnell klar, worum es in der zweistündigen Working Session gehen sollte: Eloquentes, selbstbewusstes Auftreten, aber kein überkandideltes Gehabe oder gar Duckmäusertum. Viele Selbständige, aber auch Unternehmen haben jedoch das Problem, sich in Sales Pitches unzureichend darzustellen und aus Furcht, den Auftrag nicht zu bekommen, alle Fähigkeiten in eine kurze Präsentation packen.

Pitch mit 15 Worten
Wenn es um Vorstellungsrunden oder zufällige Akquisegespräche geht, ist weniger oft mehr. „In einem Gespräch sollte der Verkäufer niemals mehr als 30 Prozent Redeanteil haben“, so Ast. „Viel wichtiger ist es herauszufinden, welche Probleme der Kunde hat und wie ihm geholfen werden kann“. Um aber auch das richtige Instrumentarium anbieten zu können oder sich nicht unter Wert zu verkaufen, ist es sowohl für Unternehmen als auch für Selbständige eminent wichtig, über eine gute Selbstbeschreibung zu verfügen. Zwar wurde kein neuer Don Draper geboren, doch gab es an diesem Nachmittag im betahaus Hamburg schon einige gute Versuche, sich und sein Business in nur 15 Wörtern darzustellen.

Der 15-Worte-Pitch des Medienlotsen wird in den kommenden Tagen in der einen oder anderen Form auf dieser Seite erscheinen. Wie sieht der Pitch der Leser aus? Weitere Infos und die Präsentation zur 1. fluidacademy gibt es hier, der offizielle Rückblick vom fluidnetwork hier.

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3 comments
  1. Jörn Hendrik Jul 29, 2011 at 2:46 PM

    Vielen Dank für diese wunderbare Zusammenfassung, ich werde deinen 15-Zeichen-Satz mit Freude hier lesen und gerne für meine Empfehlungen nutzen (obwohl das ja auch schon vorher ganz gut geklappt hat!).

    Ich hatte gerade heute wieder einen Kundentermin wo ich sämtliche Tipps von gestern anwenden konnte, 30% Redeanteil, Sperrspitze formulieren und selbstbewusst Dinge ausschließen. Wozu hat es geführt? Wir werden bei einem der nächsten Fluidacademy-Termine wohlmöglich einen großen Portalentwickler an Bord haben der aus dem Nähkästchen plaudert, ich habe die Aussicht auf einen Workshop meines Geschäftsfeldes und für mein künftiges Startup. Das alles nur weil ich geduldig nachgefragt habe, alles wegschob was nicht passt und danach alle Gegenfragen in meinen Richtung aufgenommen habe!

  2. fluidnetwork Jul 29, 2011 at 4:45 PM

    Zu Gast im Fluidnetwork: Fluidacademy I – Salespitching…

    Kurz und schmerzlos muss er sein – der Sales-Pitch. Es darf bloß kein unnötiger Ballast mit an Bord, damit die Fahrt bis zum Auftragsabschluss nicht behindert wird. Das ist genau der Grund warum man als Freelancer seinen Bauchladen voll Fähigkeiten ent…

  3. [...] Worte zur Veranstaltung des Fluidnetworks verloren. Seinen Beitrag zur Fluidacademy findest Du hier auf seinem [...]

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